Scoperto stemma di Alessandria del XIII secolo

  Un antico stemma di Alessandria e gli
 affreschi  scoperti durante  i lavori  di
ristrutturazione di Palatium Vetus
(Piazza della Libertà) contribuiranno
a gettare nuova luce sugli albori e sul
                            passato mediovale della città.

   

Palatium vetus

         

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Mittwoch 22 Feb 2012
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Die Legende von Sankt Baudolino

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Die Geschichte von Sankt Baudolino – dem Schutzheiligen von Alessandria - wie sie im V Jahrhundert von Paolo Diacono in der Historia Langobardorum erzählt wurde, spielt sich in den Sümpfen von Villa del Foro ab, „in der Nähe des Flusses Tanaro“.

Während der langobardische König in den Hainen der „Fraschetta“ (der Ebene um Marengo) jagte, wurde dessen Neffe Anfuso von einem Knecht schwer verletzt. Um das Leben des Jungen zu retten, ließ der König den heiligen Baudolino holen aber noch bevor die Boten ihre Bitte aussprechen konnten, hatte ihnen der Einsiedler schon angeküdingt, dass es zu spät war, einzugreifen, weil der Junge inzwischen gestorben war. Als die Boten wieder zurück in Marengo waren, stellte es sich heraus, dass der Heilige die Wahrheit gesagt hatte.

Viel berühmter als die Geschichte dieses misslungenen Wunders ist die mündliche Übelibaudolino.jpgeferung vom sogenannten „Wunder der Gänse“, dessen Protagonist eben der Patron von Alessandria war. Man bat ihn, das Land von unzähligen Gänsen zu befreien, die sich darin verbreitet und es ver-wüstet hatten.

Nach der Legende hatte er nur gebraucht, die Hand zu heben um die Tiere weg-fliehen und verschwinden zu lassen. Der Heilige Baudolino wird nämlich oft als Bischof mit dem Stab in der linken Hand und mit der rechten nach oben ausgestreckten Hand ab-gebildet, während er den Gänsen befiehlt, fort-zufliegen.

Sein Kult ist sehr alt und zeugt für germanische Wurzeln (der Name „Baudolino“ stammt aus den langobardischen Mundarten).

Das „Heiligtum“ von Baudolino lässt sich so-wohl mit der Gründung der neuen Stadt Alessandria als auch mit dem mittelalterlichen Orden der „Umiliati“ verbinden. In den Büchern dieser Mönche sind Berichte über die Wunder des Heiligen zu lesen, der darin als „Bischof und Beichter“ bezeichnet wird.

Die Leiche von Baudolino wurde dann von Villa del Foro nach Alessandria in eine nach ihm benannte kleine Kirche (Parrocchia di San Baudolino) getragen, wo sich heute ein silbenes Reliquiar befindet, während die Urne mit den Reliquien Baudolinos in der Kathedrale aufbewahrt wird.

 

 

 

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